Israelische (ehemalige) Geheimdienstler unterstützen „Breaking the Silence“

Am 6. April 2017 hatte die Barbur Gallery in Jerusalem zu einem überaus interessanten Treffen eingeladen. „The Gatekeepers are Breaking the Silence. Fifty Years in the Occupied Territories – what did it do to the IDF, to democracy an to Israeli society?“ Es sprachen:

  • Ami Ayalon, ehemaliger Abgeordneter der Knesset und ehemaliger Chef des israelischen Geheimdienstes Shabak.
  • Mota Kremnitzer, Senior Israeli Jurist, Vice President of Democracy Research at the Israel Democracy Institute,
  • Carmi Gillon, ehemaliger Chef von Shabak und
  • Alik Ron, ehemaliger Northern Police Chief Commander. Weiterlesen

Keine Sprengköpfe gegen das Völkerrecht – Ostermärsche für Frieden in Syrien

Trump bombt – Merkel, Hollande und Erdogan klatschen Beifall

In Syrien ist eine rote Linie überschritten: Von den USA. Der Bombenangriff, den Trump befahl, wird von Hillary Clinton, Saudi-Arabien, Netanjahu, Hollande, Merkel, Erdogan, May und der NATO unterstützt. Die neue Kriegskoalition formiert sich. Syrien steht schon am politischen und humanitären Abgrund, jetzt kann es zum Ausgangspunkt eines neuen, großen Krieges werden. Menschen aus aller Welt warnen vor der Gefahr eines Dritten Weltkrieges. Weiterlesen

Deutsche Abgründe

Uwe Becker (CDU), Bürgermeister und Kämmerer der Stadt Frankfurt am Main, möchte keine israelkritischen Juden in seiner Stadt haben.

Ein kleiner Schritt für Frankfurts Bürgermeister, ein großer Sprung für deutsche Normalisierer: Uwe Becker (CDU) demonstriert neues-altes Selbstbewusstsein und erklärt jüdische und andere Israelkritiker kurzerhand für »nicht willkommen« in seiner Stadt. Zu den unerwünschten Personen gehört der israelische Historiker und Sohn von Holocaust-Überlebenden Moshe Zuckermann, der in Frankfurt aufgewachsen ist. M&R bat ihn um eine Replik. Weiterlesen

Israelische Waffen aus Deutschland

Im März 2008, also genau vor neun Jahren, prägte Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer Rede anlässlich des 60. Jahrestages der Gründung des Staates Israel vor der Knesset in Jerusalem ihren berühmt gewordenen Begriff von der „deutschen Staatsräson“. Wörtlich sagte sie: Die historische Verantwortung Deutschlands ist Teil der Staatsräson meines Landes (…) und niemals verhandelbar.“

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Über 1000 Teilnehmer am Friedensmarsch in Jerusalem

Der Friedensmarsch begann am Gan-Ha’Sus-Park im Stadtzentrum und endete am Jaffa-Tor, einem der acht Eingänge in die Jerusalemer Altstadt. Nach einer Mitteilung der „Vereinigten Liste“, dem Wahlbündnis, das bei den letzten Wahlen zur Knesset 10 Prozent der Wählerstimmen erhalten hatte, beteiligten sich an der Demonstration am Sonnabend mehr als 1500 Menschen. Auf vielen Transparenten und in vielen Sprechchören forderten sie das sofortige Ende der Besatzung und der Kontrolle über die Westbank und über Ost-Jerusalem. Weiterlesen

„Ein Boykott ist legitim, human und letzten Endes philosemitisch“ – Kommentar in Haaretz

Der Philsemitismus in Deutschland trägt inzwischen hysterische Züge, besonders in Bezug auf die Boykottbewegung BDS. In Israel ist – wie so häufig – die Diskussion viel offener und unbefangener – und viel heftiger. Hier ein paar Auszüge aus einem Kommentar der israelischen Tageszeitung Haaretz. Weiterlesen

Organisatoren von israelkritischer Veranstaltung werden in Frankfurt am Main mit Antisemitismusvorwürfen überzogen. Gespräch mit Matthias Jochheim

Matthias Jochheim ist Psychotherapeut, ehemaliger Vorstandsvorsitzender von IPPNW (Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges) und Sprecher des »Koordinationskreises Palästina Israel« (Kopi)

Sie wollen im Juni in Frankfurt am Main eine Konferenz unter dem Titel »50 Jahre israelische Besatzung in Palästina – Unsere Verantwortung für eine friedliche Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts« ausrichten. Diskutiert wird, ob diese stattfinden darf. Sie als Veranstalter wurden des Antisemitismus bezichtigt, der Träger des Veranstaltungsortes »Ökohaus« kündigte die Räume. Warum? 
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Israel ist ein Apartheidstaat… – auch wenn der UN-Bericht zurückgezogen wurde

Ein historischer UN-Bericht verurteilte erstmals die verbrecherische Besatzung Palästinas und die von Rassismus durchsetzte Politik Israels als „Apartheid.“ Auch wenn der Bericht auf Druck der USA und Israels zurückgezogen wurde, entspricht die Einschätzung der Realität. Die Situation vor Ort zeichnet ein klares Bild: Israel ist ein Apartheidstaat.

„Israel ist des internationalen Verbrechens der Apartheid schuldig,“ mit diesen Worten stellte Richard Falk vergangene Woche einen frisch erschienenen UN-Bericht vor, während seine Kollegin Virginia Tilley klarstellt: „Wir reden nicht länger vom Risiko der Apartheid, sondern von der Anwendung von Apartheid.“ Weiterlesen

Ex-Mossad-Chef Tamir Pardo: Besatzung ist Existenzbedrohung für Israel

Directors of the Mossad. Tamir Pardo dritter von links stehen. Foto: Wikimedia ORTS

Wie Haaretz am 22. März 2017 berichtete, hat der ehemalige Mossad-Chef Tamir Pardo sich sehr kritisch über den Charakter und die Auswirkungen der Besatzung auf Israels Existenz geäußert. Israel würde vor den Problemen seinen Kopf in den Sand stecken. Die Besatzung und der Konflikt mit den Palästinensern stelle eine existentielle Bedrohung dar.

„Israel hat sich entschieden, sich nicht zu entscheiden, in der Hoffnung, dass sich der Konflikt von selbst lösen wird – vielleicht werden die Araber verschwinden, vielleicht wird ein kosmisches Wunder geschehen“, Weiterlesen

Israel-Apartheid-Bericht der ESCWA – UNO-Beamtin tritt zurück!

Druck wegen des Israel-Apartheid-Berichts der ESCWA – UNO-Beamtin tritt zurück! Hochrangige Beamtin der Vereinten Nationen ist zurückgetreten und reagiert damit auf den von UN-Generalsekretär Antonio Guteres ausgeübten Druck, den Anfang der Woche veröffentlichten bahnbrechenden Bericht, in dem Israel des Verbrechens der Apartheid für schuldig befunden wurde, zurückzuziehen. Weiterlesen