Ohne die Freiheit, sich zu informieren und seine Meinung ungehindert zu äußern, sind eine demokratische Gesellschaft und eine freie Wissenschaft nicht denkbar. Viele echte oder vermeintliche Freunde Israels sind der Meinung, dass dieses Grundrecht in Bezug auf die Palästina-Frage eingeschränkt werden muss. Es ist nachvollziehbar, dass der derzeitigen rechts-religiös-nationalistischen Netanyahu-Regierung in Israel Weiterlesen
Kein „plumper Antisemitismus“. CDU-Antrag in der Hamburger Bürgerschaft abgelehnt
Der umkämpfte CDU-Antrag wurde schließlich am Mittwoch, 1. März 2017, von einer Mehrheit in der Hamburger Bürgerschaft abgelehnt. In dem Antrag hieß es u.a.: „Wer unter der Fahne der BDS-Bewegung zum allgemeinen Boykott israelischer Waren und Dienstleistungen aufruft, der spricht heute in der gleichen Sprache, in der man einst die Menschen dazu aufgerufen hat, nicht bei Juden zu kaufen. Weiterlesen
Warum ich, als stolze Israelin, möchte, dass die Welt uns boykottiert
Schweren Herzens bitte ich meine Mitbürger, sich an die Spitze des internationalen Boykotts zu stellen, weil unser Land ansonsten verloren ist. Weiterlesen
Die Siedlungen als Plastiktüten
Eine Revolution hat gerade in Israel stattgefunden, als Geschäfte begannen, einen Preis für Plastiktüten zu verlangen. Wenn die Vorstellung, 10 Agorot [2,6 Cent] bezahlen zu müssen, das Land in einen Haufen Umweltschützer verwandeln kann, was mag erst geschehen, wenn auch die Siedlungen sie im Geldbeutel treffen würden? Weiterlesen
Peace is (was) possible! Wem gehört Jerusalem?
Am 9. Februar 2017 kamen mit Daniel Seidemann und Saman Khoury zwei wichtige Vertreter der israelischen und der palästinensischen Friedensbewegung nach Bremen. Daniel Seidemann ist amerikanisch-israelischer Rechtsanwalt, der spezialisiert ist auf israelisch-palästinensische Beziehungen und schon viele Prozesse bis zum Obersten Gerichtshof in Jerusalem gebracht hat. Weiterlesen
Gesetz zur Legalisierung israelischer Siedlungen
Die Knesset in Jerusalem hat am Montag das Gesetz zur nachträglichen Legalisierung von Siedlungen beschlossen, die auch nach israelischem Recht illegal waren. Bettina Marx, die Büroleiterin der Heinrich-Böll-Stiftung in Ramallah, äußerte dazu eine scharfe Kritik und eine pessimistische Zukunftseinschätzung. Interessant ist nicht nur, was sondern wo sie es sagte: nämlich im deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunk, im Deutschlandfund am 08.02.2017. Weiterlesen
»Was in den besetzten Gebieten geschieht, ist schlimmer als Apartheid«
Israel unterdrückt die Palästinenser – viele ehemalige Freiheitskämpfer erinnert dies an das rassistische Regime in Südafrika. Ein Gespräch mit Farid Esack
Interview: Karin Leukefeld Weiterlesen
Lieber Widu Wittekindt, (ein Kommentar zum Kommentar)
erst einmal vielen Dank für Ihre beiden Diskussionsbeiträge am 1. und 2. Februar 2017 zu unseren Bericht über die Veranstaltung mit Abi Melzer am 21. Januar 2017 im Gästehaus der Universität. Sie nahmen Anstoß an dessen Bemerkung über die alten Palästinenser in Palästina, „die schon seit über 3000 Jahren dort ununterbrochen leben, wenn man bedenkt, dass sie die echten Nachfolger der alten Hebräer sind.“ Dieser Satz, schrieben Sie, wäre „ein herrliches Beispiel für die neu eingeführte Sparte ‚Alternative Fakten‘.“ Meine Antwort und mein Verweis auf den israelischen Historiker Shlomo Sand Weiterlesen
»Losgelöst von allen Wurzeln …«, eine Dokumentation der Auftritte von Esther Bejarano und Moshe Zuckermann
Die politischen Zionisten behaften den Diaspora-Juden seit jeher mit allerlei Schmähungen. »Schwach« und »unproduktiv« sei er − ein »Nervenjude«. Laut zionistischer Ideologie habe dieser seine Existenzberechtigung nur noch als zu überwindender Gegensatz zum propagierten »Muskeljuden« (Max Nordau), erklärt Moshe Zuckermann. Dabei sei »es gerade das hybride Milieu der Diaspora, das es dem Judentum ermöglichte, besondere Produktivität zu entfalten«, meint der israelische Historiker und verweist auf Heinrich Heine, Karl Marx, Theodor W. Adorno. Weiterlesen
Politischer Rap: „Antideutsche / Tahya Falastin“
Vor einigen Wochen haben die Musiker Kaveh und Thawra den Antideutschen einen Song gewidmet und damit ihre Solidarität mit Palästina deutlich gemacht. Das Video wurde in den ersten drei Wochen über 24.000 und bis jetzt (30.01.17) mehr als 125.000 angeklickt. Und im Internet massiv angegriffen. (Mehr dazu hier) Der Text dieses Rap-Videos Weiterlesen


