Veranstaltung mit Norman Paech findet nicht statt

Leider müssen wir aufgrund der neuen Corona-Bestimmungen die Veranstaltung mit Norman Paech am 20.10. 2020 zum Thema  Israel: Frieden mit den arabischen Staaten – Frieden mit den Palästinensern absagen. Jetzt dürfen nur noch 25 statt 40 Personen in die Weserterassen, unserem Veranstaltungsort. Wir werden die Veranstaltung zum nächstmöglichen Zeitpunkt nachholen.

Jubiläumsheft: 25 Jahre Dar al Kalima in Bethlehem / Palästina!

dav

20 Jahre Förderverein Bethlehem Akademie / Dar al Kalima!

2020 sollte für Dar al Kalima / Bethlehem ein Jubiläumsjahr werden: internationale Tagungen, Ausstellungen, ein Filmfestival und weitere Kulturveranstaltungen waren geplant: auf all das hatten sich Dr. Mitri Raheb und sein Team im Dar al Kalima College vorbereitet und gefreut. Doch dann machte ‚Corona‘ alle Pläne zunichte! Mitte März wurde Bethlehem abgeriegelt und ein ‚lockdown‘ hatte zur Folge, dass das öffentliche Leben stillstand. Alle Veranstaltungen im Dar al Kalima College mussten eingestellt werden. Mitri Raheb beschrieb die Lage als ‚doppelten lockdown‘: Bethlehem und Dar al Kalima sind durch die Folgen der israelischen Besatzung und der Pandemie nun doppelt getroffen und ‚abgeriegelt‘. Weiterlesen

„Bei Israel geht es immer um entweder oder“

Man kann nur staunen, dass es so etwas Abgewogenes und Differenziertes angesichts der aufgeladenen und zum Teil hysterischen Antisemitismusdebatte in
Teilen der Öffentlichkeit und den Verfolgungen von engagierten Nahostengagierten und Auswüchsen der Verbots- und Diffamierungskampagnen bei Veranstaltungen durch selbsternannte „Israelfreunde“ noch gibt. Freunde, auf die,  wie jüngst der israelische Bestsellerautor in seinem neuen weltweit auflagenstarkem Buch formulierte, ein demokratisches Israel gern verzichten sollte. Dieses Buch wie dieser Artikel in der Frankfurter Rundschau sollten Pflichtlektüre für alle sog. Antideutschen und sonstige selbsternannte „Antisemitismus“-jäger sein.
Mit besten Grüssen
Detlef Griesche

https://www.fr.de/politik/bei-israel-geht-es-immer-um-entweder-oder-90036351.html
Frankfurter Rundschau online, 03.09.2020 Weiterlesen

Benjamin Netanyahu – der „Magier“ kämpft um sein politisches Überleben

Jakob Reimann
Anfang Juli bangte die Welt, ob die israelische Regierung ihre Ankündigungen wahrmachen und weite Teile des palästinensischen Westjordanlands annektieren würde – es blieb zunächst aus, zu groß wäre der globalpolitische Preis für Netanyahu gewesen. Bereits Ende Mai begann das Gerichtsverfahren gegen ihn wegen mehrerer Fälle von Korruption und Bestechung – der erste amtierende Ministerpräsident des Landes vor Gericht.

Weiterlesen

Faktencheck: Antisemitismus und Antisemitismusbeauftragter. Offener Brief an den Zentralrat der Juden in Deutschland

Zusammenfassung: In Auseinandersetzung mit einem Offenen Brief des Zentralrats erbringen wir Belege für diese Thesen:

  • Antisemitische Delikte erreichten 2017 einen Tiefstand. Nachdem trotzdem Anfang 2018 das Amt des Antisemitismusbeauftragten eingerichtet wurde, stieg die Zahl dieser Delikte an.
  • Kritik an Israel erfolgt nicht aus antisemitischer Motivation.
  • Durch Entsolidarisierung mit anderen Opfern rassistischer Gewalt in Deutschland und durch Solidarität mit Israels Regierungspolitik manövriert sich der Zentralrat in die rechtsnationale politische Ecke. Im Ergebnis wird Antisemitismus nicht bekämpft, sondern gefördert.

Weiterlesen

Jews Step Forward – ein Video über Bewusstseinsveränderung

In dem Film „Jews step forward“ (in englischer Sprache) von 2015 berichten Jüdinnen und Juden, was ihnen in ihrer Jugend über Israel erzählt wurde und wie sie sich später von den Mythen und falschen Ideologien befreiten, die dieses Israelbild beinhaltete, und so zu Kritiker_innen Israels wurden. Da der Film kurz nach den Bombenangriffen auf Gaza gedreht wurde, enthält er manchmal schwer zu ertragende Bilder von Leichen, darunter viele Kinder. Es ist immer ein sehr schwieriges und mutiges Unterfangen, sich von althergebrachten Überzeugungen zu lösen und durch eigenes Forschen zu neuen Einstellungen zu gelangen. Das wird hier deutlich.

Warum die Freunde Israels endlich umdenken müssen

Die WELT hat einen ganz erstaunlichen Artikel von Omri Boehn veröffentlicht. Erstaunlich deswegen, weil er erstens tatsächlich in der WELT erscheint, in der sonst eher die recht israelfreundlichen Autoren wie Broder und andere das große Wort führen, und er hier zweitens mit ungewöhnlicher Schärfe eine richtige Abfuhr gegen einen hauseigenen Journalisten, nämlich Alan Posener (prominenter Autor in den Medien des Springer-Verlags, in der Jüdischen Allgemeinen und bis 2009 auch im Weblog „Die Achse des Guten“ von Henryk M. Broder) formuliert. Boehm, Jg. 1979, ist ein israelischer Philosoph, der gerade ein viel diskutiertes Buch veröffentlicht hat. Weiterlesen