Eva Illouz, geboren 1961 in Fès, ist Professorin für Soziologie an der Hebräischen Universität von Jerusalem und an der EHESS in Paris. Sie schreibt regelmäßig für die israelische Tageszeitung Haaretz.
Wohin steuert Israel? Weiterlesen
Eva Illouz, geboren 1961 in Fès, ist Professorin für Soziologie an der Hebräischen Universität von Jerusalem und an der EHESS in Paris. Sie schreibt regelmäßig für die israelische Tageszeitung Haaretz.
Wohin steuert Israel? Weiterlesen
Während dieser Woche, die auch den Internationalen Gebetstag für den Frieden am 21. September beinhaltet, sind kirchliche Organisationen, Gemeinden und Gläubige aufgerufen, durch Gottesdienste, Aufklärungsveranstaltungen und solidarische Aktionen für Frieden und Gerechtigkeit für Israelis und Palästinenser gemeinsam Zeugnis abzulegen. Weiterlesen
Vor einigen Monaten ist in Berlin eine neue Antifa-Gruppe gegründet worden. Nichts besonderes in dieser Stadt, würde man meinen. Doch im speziellen Fall verhält es sich etwas anders – die Gründung der Jewish Antifa Berlin hat für Aufsehen gesorgt. Ein Gespräch mit Aktivist*innen der Organisation.
Was war eure ursprüngliche Motivation dahinter, warum seid ihr nicht einfach einer der in Berlin existierenden antifaschistischen Gruppen beigetreten? Was hat eine autonome Organisation jüdischer Antifaschist*innen notwendig gemacht? Weiterlesen
Antideutsche behaupten, die einzig richtige Lehre aus der Shoa, dem historisch singulären Großverbrechen der Deutschen an den Juden gezogen zu haben, indem sie die Ideologie und die Politik der israelischen Regierung bedingungslos unterstützen.
„Antideutsche“ gibt es in allen politischen Lagern, viele bezeichnen sich als links. Weiterlesen
Eine offenbar unter iranischem Einfluss stehende Gruppe „Die Feder“ will am Samstag auf dem Hillmannplatz in Bremen über die Existenz Israels abstimmen lassen. Die Gruppe, die jeden Samstag mit einer Mahnwache vor den Domtreppen gegen die israelische Besatzungspolitik in den palästinensischen Gebieten demonstriert, Weiterlesen
50 Jahre der Okkupation haben latente Vorurteile und alte Stereotype nicht nur gegen Juden, sondern auch gegen Araber und Muslime wieder aufgeweckt. Aber noch immer leugnen viele, dass Israels immer gewaltsamere Kontrolle ein entscheidender Faktor ist. Weiterlesen
Der Israeli Miko Peled schildert in seinem Buch „Der Sohn des Generals“, wie für ihn das Ideologie-Gebäude des Zionismus langsam zusammenbrach Weiterlesen
Eine jüdische Buchhandlung in Berlin muss unter dem Druck von Linken schließen. Die linke Israelverehrung verkehrt sich so in ihr Gegenteil.
Ein Kommentar von Armin Langer
(Der Verf. gründete 2013 die „Saalam-Schalom-Initiative“ im stellenweise arabisch geprägten Berlin-Neukölln)
Ein paar Dutzend Menschen, einige von ihnen schwarz gekleidet, nehmen auf winzigen, unbequemen Hockern in einer Neuköllner Buchhandlung Platz. Die uralte jüdische Schiwa-Tradition besagt, dass Trauernde niedrig sitzen sollen. Schon der Prophet Hiob trauerte auf diese Art. Weiterlesen
Uri Avnery, 22.7.17GEORG SOROS, der amerikanische Multi-Milliardär, verursacht Benjamin Netanjahu eine Menge Probleme.
In diesem besonderen Augenblick braucht Netanjahu keine Probleme. Eine riesige Korruptions-Affäre, die deutsche Unterseeboote betrifft, kriecht langsam und unaufhaltsam auf ihn zu.
Soros ist ein ungarischer Jude, ein Holocaust-Überlebender. Die ungarische, regierende Partei hat sein Gesicht in ganz Budapest mit einem Text übermalt, der kaum seine antisemitische Absicht verbirgt. Soros Sünde ist seine Unterstützung für Menschenrechtsorganisationen in seiner früheren Heimat. Er macht dasselbe in Israel, wenn auch in viel kleinerem Maßstab. Netanjahu mag ihn auch deshalb nicht. Weiterlesen
Als im vergangenen Juni die Welt der 50 Jahre militärischer Besatzung palästinensischer Gebiete durch Israel gedachte und dagegen protestierte, entschied sich eine sehr kleine Anzahl von Städten dafür, stattdessen Krieg und Besatzung zu feiern. Besonders tat sich wieder Jerusalem hervor, wo alljährlich Rechte demonstrieren, um die Annexion Ostjerusalems zu feiern und dabei islamophobe Slogans zu brüllen und die dort lebenden Palästinenser*innen lebensbedrohlich zu attackieren. Weiterlesen