Gesundheitsversorgung in Ost-Jerusalem blockiert – Appell an Steinmeier

Die deutsche Sektion von IPPNW, der internationalen Organisation der Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges und in sozialer Verantwortung, berichtet in der Juni-Ausgabe ihrer Zeitschrift „ippnw forum“ von der Schließung des Büros der „Health Work Commitees“ (HWC) in Ost-Jerusalem durch israelische Militär- und Polizeikräfte. Die Schließung des Büros habe schwerwiegende Folgen für die gesundheitliche Versorgung vor allem der Kinder. Weiterlesen

KANAAN – gemeinsames Land der Palästinenser und Juden

Zum israelisch-palästinensischen Konflikt sind schon tausende und abertausende von Bücher, Aufsätze, Essays und Abhandlungen geschrieben worden. Meistens von Nichtbetroffenen, von deutschen, französischen, italienischen, amerikanischen, kanadischen etc. Journalisten, Korrespondenten und Historiker. Wenn Betroffene dazu was geschrieben haben, dann waren es bisher fast ausschließlich Israelis, die entweder streng und kompromisslos die zionistische Geschichtsschreibung mitverfälscht haben, oder es waren die neuen, jungen, wilden israelischen  Historiker wie Ilan Pappe, Avi Shlaim, Michael Bar-Zohar, Benny Morris, Tom Segev und die Klassiker von Simcha Flapan und Israel Shahak.

Von arabisch-palästinensischer Seite haben wir bisher wenig gelesen. Jetzt aber ist im Zambon Verlag ein Buch erschienen, welches alles bisher Erschienene in den Schatten stellt und 100 Jahre Schweigen bricht und wiedergutmacht. Es ist kein Buch der „menschlichen Superlative“, sondern ein Buch der leisen Töne, der Fakten, Beweise und einer Sprache, die man gerne liest, Weiterlesen

pax christi fordert von HeidelbergCement Trennung von Westbank-Geschäftsbereich

Norwegischer Pensionsfonds KLP schließt das Unternehmen wegen Verletzung grundlegender ethischer Normen aus seinem Investment-Portfolio aus
Nach der jetzt bekannt gewordenen Entscheidung der größten norwegischen Lebensversicherung KLP,die HeidelbergCement AG und den mexikanischen Baustoffkonzern Cemex SAB de SV mit Wirkung vom 1. Juni 2015 aus dem Investment-Portfolio auszuschließen, fordert die Nahost-Kommission von pax christi von HeidelbergCement die Trennung von seinem Westbank-Geschäftsbereich. KLP sieht grundlegende ethische Normen verletzt und verweist zudem auf die zwingend notwendige Einhaltung des Humanitären Völkerrechts. Weiterlesen

Thementag Israel – Palästina – vom evangelischen Kirchentag in Stuttgart

Vom Thementag Israel – Palästina, der am 6. Juni 2015 im Rupert-Mayer-Haus stattfand, sind sehr interessante Video-Mitschnitte der Referate und der Diskussionen auf der Website veröffentlicht worden. Das Video hier zeigt die Abendveranstaltung, 17.00 – 19.00 Uhr,  „Das Schweigen in der Politik brechen.“ Mit Rainer Arnold MdB, Annette Groth MdB, Uwe Kekeritz MdB, Prof. Dr. Rolf Verleger. Rainer Arnold ist verteidigungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, Annette Groth menschenrechtspolit. Sprecherin der Fraktion Die Linke, Uwe Kekeritz entwicklungspolitischer Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen. Rolf Verleger ist Professor für Medizinische Psychologie, Mitglied des Vereins „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ und ehemaliges Direktoriumsmitglied im Zentralrat der Juden in Deutschland. Moderation: Andreas Zumach Weiterlesen

Palästina-Journal Ausgabe Nr 09 – 2015

Das neue Palästina Journal Nr 9 mit dem Schwerpunkt „Israel als Staatsräson“ ist erschienen. Darin setzen wir uns besonders mit der deutsch-israelischen Zusammenarbeit auseinander. Noch älter als die diplomatische Zusammenarbeit mit Israel ist die militärische. Otfried Nassauer beschreibt die gegenseitigen Waffenlieferungen kenntnisreich in dieser Ausgabe. Wer baut z.B. überraschenderweise die vier neuen Kriegsschiffe für Israel in Kiel? Weiterlesen

Neues Buch von Wolfgang Gehrcke: „Rufmord. Die Antisemitismus-Kampagne gegen Links“

Aus der Ankündigung des Papyrossa-Verlages: „Und darum geht es: Zunächst sporadisch und vereinzelt, dann fortdauernd und umfassend, macht der politische und publizistische Mainstream Antisemitismus zum politischen Kampfbegriff – ausgerechnet gegen Antifaschisten und Linke. Weiterlesen

Avi Primor in Bremen: „… und nicht gleich ‚Antisemitismus!‘ schreien. Das ist doch wahnsinnig“!

Avi Primor war Israels Botschafter in Deutschland von 1993 bis 1999. Er sprach am 21. Mai 2015 im Festsaal der Bremischen Bürgerschaft auf Einladung der Senatskanzlei und anlässlich des 50. Jahrestages der Aufnahme diplomatischer Beziehungen über „Der israelisch-deutsche Dialog – heute, gestern, morgen“. Avi Primor wurde 1933 als Sohn eines niederländischen Einwanderers in Israel geboren. Vielleicht rührte daher seine unnachahmliche Art, mit großer Leichtigkeit und Freundlichkeit über die so schwierigen Beziehungen zwischen Juden, Israelis, Arabern, Palästinensern und den Deutschen zu reden. Immer anschaulich, immer lebendig und mit vielen Geschichten aus seiner Familie und aus seiner Tätigkeit als Diplomat der höchsten Ebene. Vor allem aber und überaus wohltuend: so völlig unpathetisch. Am besten, man hört sich den Audio-Mitschnitt an. Dann bekommt man den lockeren und völlig unangestrengten Tonfall des alten Pragmatikers am besten mit. Weiterlesen

Podiumsdiskussion mit den Parteien in der Bremischen Bürgerschaft über die Sicherheit Israels und die „deutsche Staatsraison“

Am 18. März 2008 hatte Angela Merkel vor dem israelischen Parlament, der Knesset, folgendes erklärt: „Jede Bundesregierung und jeder Bundeskanzler vor mir war der besonderen historischen Verantwortung für die Sicherheit Israels verpflichtet. Diese historische Verantwortung ist Deutschlands ist Teil der deutschen Staatsraison meines Landes. Das heißt: die Sicherheit Israels ist für mich als Bundeskanzlerin niemals verhandelbar.“

„Was bedeutet das heute konkret?“ Diese Frage stellte die Deutsch-israelischen Gesellschaft (DIG) während einer Podiumsdiskussion im Festsaal der Bremischen Bürgerschaft den Vertretern Weiterlesen

Warum dieses Logo?

Dies ist ein sehr nachdenklicher und nachdenklich machender Text. Er erlaubt einen tiefen Blick in die Seele der Palästinenser und erklärt ihre Enttäuschung darüber, wie ihr überaus schmerzliches Schicksal von den deutschen und vor allem den Berliner Mainstream-Medien und ihren Journalisten immer noch und immer wieder ignoriert und missachtet wird. (Die Redaktion)
 

Arabische und  Palästinensische Vereine  in  Berlin. Gedanken zu  dem  Logo  für  die  13. Konferenz der Palästinenser in Europa vom 25. April 2015 in Berlin. Ein  Erklärungsversuch Weiterlesen