Rügemer wehrt sich gegen die Diffamierung, Antisemit zu sein und gewinnt in allen Punkten

Die Kölner Schriftstellerin Adriana Stern hatte Werner Rügemer 2009 in einem Artikel im Netz gleich mit mehreren Vorwürfen des Antisemitismus bezichtigt. Dieser Artikel wurde auf Betreiben des Grünen Fraktionsvorsitzenden von Spockhövel vom Oberbürgermeister (CDU) benutzt, um die Absage einer Vortragsveranstaltung Werner Rügemers bei Verdi zu betreiben. Erst dann ging Werner Rügemer gegen die Diffamierung vor und gewann in allen 14 Punkten. Weiterlesen

Am besten gleich das Völkerrecht abschaffen!

Der Vorstoß des israelischen Außenministers Lieberman ist an Absurdität nicht mehr zu übertreffen

Arn Strohmeyer

Die bedingungslose Unterstützung Israels ist für die deutsche Kanzlerin Angela Merkel „deutsche Staatsräson“. Das bedeutet nicht mehr und nicht weniger, dass die deutsche Politik ohne Wenn und Aber hinter Israels völkerrechtswidriger Politik stehen muss. Weiterlesen

Hier die Ankündigung unseres ‚Rebuilding Camps‘ 2015

Vom 19.Juli – 3. August 2015   in der Nähe von Jerusalem. Schliessen Sie sich Palästinensern und Israelis an, die sich weigern, Feinde zu sein und die, als starkes  Zeichen des gewaltlosen Widerstandes, gemeinsam ein palästinensisches Haus wieder aufbauen, das von der israelischen Armee zerstört worden ist.

Nehmen Sie teil am ausgedehnten Bildungsprogramm Weiterlesen

Interessante Informationen zu „Charlie Hebdo“

Plakat hängt zur Zeit im Linkstreff von Peter Erlanson, Buntentorsteinweg 109, aus. Zeichnung: Georges Wolinski. (aus jw v. 11.01.15)

Hermann Dierkes hat einige Informationen zu der Satire-Zeitschrift „Charlie Hebdo“ – in Ergänzung zum Beitrag von Arn Strohmeyer – beigesteuert, die wir mit freundlicher Genehmigung veröffentlichen.

Verurteilung des schrecklichen Anschlag – ja. Verteidigung der Presse- und Meinungsfreiheit – ja. Aber keine inhaltliche unkritische „Solidarität“ mit Charlie Hebdo. Das war mal vor Jahrzehnten eine wirklich gute politische Satirezeitschrift. Seit Jahren haben sie ihren Schwerpunkt auf eine üble pauschale Hetze gegen Muslime gelegt (wenngleich sie auch andere Religionen kritisieren und auch Fortschrittliches bringen), um ihre Auflage angesichts des grassierenden antimuslimischen Rassismus in Frankreich zu steigern. Ich kann darin nichts Unterstützenswertes und „Lustiges“ mehr erkennen. Vor einigen Jahren wurde der berühmte Karikaturist Sine von CH geschaßt wegen seiner israelkritischen Haltung. Weiterlesen

Niemand spricht von den Ursachen für den Hass. Nach den Anschlägen in Paris schlug die Stunde der Heuchler

von Arn Strohmeyer

Der Anschlag auf die Redaktion des Satire-Magazins Charlie Hebdo war ein furchtbares Verbrechen, ein schrecklicher Mord an Unschuldigen. Er war auch ein Anschlag auf ein wichtiges Element der westlichen Kultur: auf die Presse- und Meinungsfreiheit, die ein hoher Wert ist und für die viele Generationen in Europa gekämpft haben. Dieses beste Erbe der Aufklärung zu schützen und zu bewahren, ist die Pflicht jedes denkenden Menschen. Ein Journalist schrieb dieser Tage: „Das zentrale Merkmal der Aufklärung ist, alles hinterfragen zu dürfen. Das Licht der Vernunft soll in jeden Winkel scheinen, um Unterdrückung, Aberglauben, Intoleranz und Vorurteile zu überwinden. Und das stört all jene, die manchen Bereich lieber im Dunkeln lassen wollen.“ Charlie Hebdo hat die aufklärerische Freiheit bis zur Blasphemie ausgereizt und dabei niemanden geschont – weder Christen, Muslime und Juden. Das ist oft vielleicht bitter, aber man muss es ertragen. Die Freiheit des Wortes und des Bildes sind der höhere Wert. Weiterlesen

Hafen im Sturm. Die Nakba im April 1948 in Haifa

Arab refugees crowding a British ship carrying them to Acre. Foto von der Website: PalestineRemembered.com

Ein Artikel von Shay Fogelman aus der israelischen Tageszeitung Ha’aretz vom 3. Juni 2011

Die Massenflucht von Haifas Arabern ist eines der umstrittensten Ereignisse des Krieges von 1948. Obwohl sehr viel für die arabische Darstellung spricht, halten israelische Historiker mit der Wahrheit hinter dem Berg. Hier ist die Geschichte, die sie der Öffentlichkeit vorenthalten wollen.

Vor zwei Monaten hat die Knesset das Haushaltsgrundlagengesetz (Änderung 39) angenommen, das unter dem Namen Nakba-Gesetz in der Öffentlichkeit bekannt ist. Es soll Institutionen, die Staatsmittel erhalten, daran hindern, den Nakba-Tag (Tag der „Katastrophe“, wie die Araber sagen) zu begehen, bei dem die Araber sich auf den 15. Mai 1948 beziehen – das ist der Tag, an dem das britische Mandat in Palästina zu Ende ging. Paradoxerweise hat dieser entschlossene Versuch, diesen Tag aus dem israelisch-jüdischen Bewusstsein zu tilgen, das Interesse unter den Juden für die Nakba enorm anwachsen lassen. Weiterlesen

Begrabt die Zwei-Staaten-Lösung

Ilan Pappé, Historiker und politischer Aktivist. Foto: CC By 20.0 – creative commons

Ein Gastbeitrag von Ilan Pappé in Zeit-online v. 30.12.14

Nur wenn sich Palästinenser und fortschrittliche Israelis verbünden, können sie etwas erreichen: Einen Regimewechsel – und einen gemeinsamen Staat

Der letzte ernsthafte Versuch, den Friedensgesprächen zwischen Israel und den Palästinensern wieder Leben einzuhauchen, ist schon wieder vergessen. Er wurde im Frühjahr 2014 unternommen, auf ihn folgten die Gräuel von Gaza. Es war das letzte Mal, dass der leblose Körper, den man den Friedensprozess nennt, aus der Leichenhalle geholt und wiederbelebt wurde, bevor man ihn zurücklegte. Jeder weitere Versuch wird auch nicht mehr Sinn ergeben als die bisherigen. Weiterlesen

Weihnachten in Bethlehem

Foto: Ma’an News

Palästinensische Aktivisten haben am Vorweihnachtsabend Bäume in Bethlehem mit leeren Tränengaskanistern und Hülsen von Blendgranaten „geschmückt“. Demonstranten, teilweise als Weihnachtsmänner kostümiert, marschierten zum Checkpoint im Norden von Bethlehem und hielten Schilder hoch: „Jesus came with a message of: Peace, Freedom and Justice“ und „We want Christmas without occupation“. Das israelische Militär stoppte die Demonstration und schoss mit Tränengas in die Menge. (Ma’an News v. 25.12.14) Weiterlesen