Auf Quantara.de, dem Internetportal der Deutschen Welle („soll den intellektuellen Dialog mit der Kultur des Islam fördern“) wurde in einem Artikel am 7. Dezember 2016 auf die Situation der palästinensischen Binnenflüchtlinge aufmerksam gemacht. Das sind diejenigen, die während der Nakba und noch Jahre danach aus ihren Häusern vertrieben wurden, aber im Gebiet des neu geschaffenen Staates Israel verblieben. Weiterlesen
Hannah Arendt zu „Die Krise des Zionismus“
Wütend und bitter beklagte die vor den Nazis in die USA geflüchtete politische Denkerin Hannah Arendt im Herbst 1945, dass die Amerikanische Zionistische Organisation sich 1944 von der bisherigen politischen Linie abkehrte und stattdessen das Programm Ben Gurions akzeptierte: das Ziel eines jüdischen Staates, der ganz Palästina umfassen solle. Arendt sah dies, in Vorausschau dessen, was 1947/48 geschah, als Katastrophe für den Zionismus an; sie schrieb:
»Dies ist ein Wendepunkt in der Geschichte des Zionismus; denn es besagt, dass das revisionistische Programm, das so lange scharf zurückgewiesen wurde, nun am Ende siegreich ist … Dieses Mal sind die Araber in der Resolution einfach nicht erwähnt worden, was ihnen offensichtlich die Wahl lässt zwischen freiwilliger Auswanderung und Bürgerrechten zweiter Klasse … Weiterlesen
„Milliarden für den Stillstand“ – mit der Filmemacherin Sabrina Dittus
Am 6. Dezember fand endlich – wenn auch wegen technischer Schwierigkeiten mit Verspätung – der Filmabend mit der renommierten Regisseurin und Filmemacherin Sabrina Dittus statt. Sie zeigte ihren Film „Milliarden für den Stillstand“ und diskutierte anschließend mit den Zuschauern. Der Film wurde 2016 auf dem Globale Filmfestival Berlin 2016 gezeigt und die Autorin erhielt, ebenfalls 2016, den 19. Dokumentarfilm Förderpreis vom Filmbüro Bremen. Am 29.09.2015 war die Erstausstrahlung, natürlich erst um 23.30 Uhr, bei Arte (Wiederholung am 17.05.2016). Weiterlesen
»Bank boykottiert Juden – widerlich!«
Einer jüdischen Vereinigung wurde das Konto gekündigt. Begründung: Kritik an Israel. Ein Gespräch mit Iris Hefets
Peter Wolter
Die Bank für Sozialwirtschaft, BFS, hat Ihrem Verein »Eine jüdische Stimme für Gerechtigkeit in Nahost« das Konto gekündigt. Mit welcher Begründung? Weiterlesen
ÖRK: Israelisches Vorgehen gegen hochrangige ÖRK-Mitarbeiterin ist ungerecht, uninformiert und diskriminierend
Deutsche Fassung veröffentlicht am: 06. Dezember 2016
In einem beispiellosen Vorgehen gegenüber einer hochrangigen Mitarbeiterin des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) und Vertreterin der ökumenischen Bewegung wurde gestern die beigeordnete ÖRK-Generalsekretärin Prof. Dr. Isabel Apawo Phiri am internationalen Ben-Gurion-Flughafen festgehalten, verhört und ausgewiesen. Weiterlesen
Unabhängige Menschenrechtsarbeit in Palästina gefährdet
Palästinensische zivilgesellschaftliche Akteure leiden verstärkt unter israelischen Repressionen„Ein Lied für Nour“ – gedreht im Gazastreifen
Waffendeals? Nur mit Merkel!
Militärpakt zwischen Berlin und Jerusalem basiert auf engem Personalgeflecht. Thyssen-Krupp soll für U-Boot-Lieferung Politiker geschmiert haben Weiterlesen
Iris Hefets über Spaltungen und Spannungen in der israelischen Gesellschaft
Die vorwiegend jungen Israelis kommen aus unterschiedlichen Gründen: Berlin gilt in Israel als hip; die Lebenshaltungskosten sind im Vergleich mit Tel Aviv oder Jerusalem viel, viel niedriger; die Studiengebühren an den Universitäten tendieren gegen Null; man kann dem drückenden Militärdienst entgehen;
„Honestly concerned“ kommentierte …
Auf der von Henryk M. Broder herausgegebenen Website „Honestly Concernde“ erschien ein Hinweis auf unseren Bericht über den Vortrag von Clemens Messerschmid in Bremen. Anwesend waren Weiterlesen


