„Convoy for Humanity“

Wenn man’s recht bedenkt, ist so ein Autokorso, dieses Mal mit dem Namen „Convoy for Humanity“, echt eine gute Sache! Obwohl so etwas eigentlich nicht im Arsenal der üblichen linken Protestformen zu finden ist. Ein Autokorso ist außerordentlich wirkungsvoll: 

  • Die Beteiligten können aktiv werden und schmücken ihre Fahrräder, Motorräder und Autos. Und einige können auch zeigen, mit was für tollen Schlitten sie gekommen sind. Also: es herrscht eine gute, solidarische Stimmung, da ist action, es ist laut, es ist abwechslungsreich und auf keinen Fall langweilig.
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Videobericht von der 93. Free-Gaza-Demo in Bremen

Am 9. August folgten wieder über 700 Menschen dem Aufruf der Palästinensischen Gemeinde zur Demonstration vom Hauptbahnhof in die Innenstadt Bremens. Obwohl sie Woche für Woche demonstrieren, wird der Protest nicht schwächer. Im Gegenteil: die Wut, die Enttäuschung und die Trauer werden immer größer und intensiver. Dr. Hisham Thabet (Bremerhaven) hat die Demo gefilmt und das Material noch am gleichen Tag an Al Jazeera übermittelt. Der für die arabische Welt so wichtige und reichweitenstarke Sender hat eine 4-minütige Sendung gebracht, aus der Ausschnitte gezeigt werden. Frauke Wöltjen (DPG Bremen) ging in ihrer Rede sowohl auf die Pläne der israelischen Regierung ein, aber auch auf den wachsenden Protest in Deutschland, in Israel und in vielen anderen Ländern. Download hier: http://dpg-netz-bremen.de/wp-content/uploads/2025/08/rede-frauke-woeltjen.pdf
Video: Marlies und Sönke Hundt

Iris Hefets im Interview mit Jakob Reimann

Der Journalist Jakob Reimann hat ein sehr interessantes aber auch langes Interview mit Iris Hefets geführt. Ende Juni 2025 wurde ein Vortrag der in Israel geborenen Psychologin Iris Hefets an der Universität Bremen vom Rektorat kurzfristig abgesagt. Der Titel des Vortrags lautete: „Schweigen und Schuld – psychologische Mechanismen im Umgang mit dem Genozid in Gaza“. Das Canceln war für die Vertreterin der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost schon fast erwartbar – für Schlagzeilen sorgt sowas im Staatsräson-Deutschland freilich nicht. Weiterlesen

Videobericht von der 92. Free-Gaza-Demonstration

Es regnete in Strömen – und trotzdem waren wieder über 500 Menschen dem Aufruf der Palästinensischen Gemeinde gefolgt. Der Demonstrationszug, unterbrochen von mehreren Reden, ging wieder vom Hauptbahnhof bis zum Marktplatz zur Abschlusskundgebung. Obwohl sich die öffentliche Meinung dreht, immer mehr Organisationen und Regierungen auf Distanz zu Israel gehen, die Proteste gegen die genozidale Politik zunimmt, liefert die deutsche Regierung weiter Waffen an das verbrecherische Regime Netanyahu. Weiterlesen

Den Genozid stoppen! Videobericht von der Free-Gaza-Demo

Obwohl die Kritik an Israel auch in den Mainstream-Medien zunimmt, scheint das Israel nicht zu beeindrucken. Der Hungertod in Gaza nimmer immer schlimmere Formen an. Die Beteiligung an den wöchentlichen Free-Gaza-Demos der Palästinensischen Gemeinde in Bremen nimmt zu; die Rufe werden lauter und intensiver. Es beteiligten auch am Sonnabend wieder ca. 700 Menschen. Weiterlesen

United4Palestine – Videobericht von der Demonstration

United4Palestine hatte deutschlandweit aufgerufen zu Protestkundgebungen. Hier die Dokumentation der Kundgebung durch die Bremer Innenstadt mit mehr als 700 Teilnehmern. Es waren deutlich mehr als in den Wochen davor. Und die Wut und die Verzweiflung war waren intensiver. An mehreren Plätzen hielt der Zug für kurze Reden für die Bremer Bürgerinnen und Bürger. Es ist ermutigend, dass immer mehr Menschen stehen bleiben, zuhören und ihre Handys zücken, um Aufnahmen zu machen. Weiterlesen

Hungertod in Gaza. Videobericht von der Spontanversammlung am 20. Juli 2025

Das schier Unvorstellbare wird Wirklichkeit. Wenn nicht in den nächsten 24 Stunden die Zufuhr für Hilfslieferungen von Nahrungsmitteln, Trinkwasser und Medikamenten vom israelischen Militär freigegeben wird, droht ein Massensterben in Gaza. Die Palästinensische Gemeinde Bremen und Umgebung hatte zu einer spontanen Versammlung über die sozialen Medien vor dem Hauptbahnhof aufgerufen. Es kamen viele, die versuchten, ihrer Verzweiflung über die Genozid-Politik Israels und über das Schweigen der westlichen Politiker und Medien Ausdruck zu verleihen.

Gaza. Kriegsgeräusche. Videobericht von der 90. Free-Gaza-Demo

Die Teilnehmer der Free-Gaza-Demonstration setzten sich auf die Straße. Aus den Lautsprechern ertönten die Kriegsgeräusche aus Gaza. Seit 90 Wochen nun tobt der Vernichtungskrieg – und seit 90 Wochen organisiert die Palästinensische Gemeinde Bremen ihre Kundgebungen und Demonstrationen. Detlef Griesche von der Deutsch-Palästinensischen Gesellschft zitierte in seiner Rede die Berichte aus israelischen Medien von den jüngsten Plänen der israelischen Militärs: die Einrichtung von Ghettos und von Konzentrationslagern. Die Rede zum Download hier:
Video: Marlies und Sönke Hundtden

Videobericht von 89. Free-Gaza-Kundgebung und Demonstration

Die Palästinensische Gemeinde Bremen hat am 12.07.2025 zu ihrer 89. Free-Gaza-Demonstration aufgerufen. Wolfgang Vormann (aufstehen Bremen) meinte: „Die ganze westliche Rechtsordnung derzeit zusammen und fällt uns vor die Füße.“ Und: „Das Mindeste, was wir hier in Deutschland tun können, ist, darüber nicht zu schweigen.“ (Die Rede zum Download hier) Der Schrecken und die Verzweiflung über die von der Zeitung Haaretz öffentlich gemachten Pläne für ein Ghetto und sogar für konzentrationslager-ähnliche Einrichtungen waren bei den Zwischenstopps immer wieder Thema. Am Schluss verlas Detlef Griesche (DPG Bremen) einige Zitate aus einem Artikel von Gideon Levy über die schier unfassbaren Parallelen zum Judenmord, den die Nazis in Deutschland begangen haben. (Der Artikel von Levy in deutscher Übersetzung hier zum Download).
Video: Marlies und Sönke Hundt

Der Spruch „Death, death to the IDF“ ist verboten

Und wieder hatte die Palästinensische Gemeinde zu einer Free-Gaza-Demo und Kundgebung aufgerufen. Es war sage und schreibe die 88. Neu bei den zahlreichen Verbotsauflagen: „Death, death to the IDF“ durfte nicht gerufen werden. Es gab Auseinandersetzungen mit der Polizei deswegen. Aber die Veranstalter konnten nachweisen, dass sie sorgfältig alle Auflagen des Bremer Ordnungsamtes vorgelesen und ihre Ordner auf ihre Einhaltung achteten. Johannes Waehnelt von der DPG Bremen ging in seiner Rede vor allem auf die jüngsten Ereignisse bei den Essensausgaben ein, die vom Söldnerunternehmen GHF eingerichtet wurden. Es sind tatsächlich Todesfallen, die viele nicht überleben.
Die Rede kann hier nachgelesen werden: http://nahost-forum-bremen.de/wp-content/uploads/2025/07/rede-johannes.pdf
Video: Marlies und Sönke Hundt