von Alexander Flores
Zu den Einzelfällen, die in der gegenwärtigen Diskussion um Antisemitismus in der Linken eine Hauptrolle spielen, kann ich mangels genauer Kenntnis der Berliner Szene wenig sagen. Nur so viel: Dass Issa Remmo bei der Neuköllner Wahlparty auftauchte, kann man kaum der Partei vorwerfen. Für die Anwesenheit von Ibrahim Ibrahim dort gilt dasselbe. Er gilt als PFLP-nah. Eine Mitgliedschaft, und damit ein Straftatbestand, scheint nicht nachzuweisen zu sein. Ein einigermaßen freundlicher Mailwechsel von Firas Remmo mit Ferat Kocak zeugt wohl eher von dessen Absicht, Wählerstimmen einzufangen, als von tatsächlicher politischer Nähe. Das Problematische dieses Vorgehens scheint ihm inzwischen klar zu sein. Was besonders auffällt: Diese eher marginalen Vorfälle liefern das Hauptargument in der Debatte. Weiterlesen




