Es gibt mit Datum vom 1. Juli 2025 eine neue Resolution des DGB zum Vernichtungskrieg in Gaza und in der Westbank. Nachzulesen hier.
Detlef Griesche von der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft Bremen kommentiert:
Auch in der Führung des DGB und der Gewerkschaften findet jetzt etwas Bewegung statt. Nach dem Angriff der Hamas im Oktober 2023 hatten die Vorsitzenden der DGB-Gewerkschaften noch positiv Bezug Weiterlesen →
kristin Helberg hat in der Berliner Zeitung v. 05.07.2025 eine sehr lesenswerte Kolumne geschrieben mit dem Titel: Israels Krieg in Gaza: Zivilisationsbruch eines Verbündeten. So langsam wird die Kritik an der Genozid-Politik Israels auch für die deutschen Mainstream-Medien salonfähig. Hier einige Auszüge.Weiterlesen →
Wie der Weserkurier von heute (7.7.25, Bezahlschranke) berichtet, geht der Streit um das Vortragsverbot durch die Rektorin der Bremer Uni für Iris Hefets – die jüdische Psychoanalytikerin und Vorstandsmit der „Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost“ – in die nächste Runde. Es hat sich nämlich der Asta zu Wort gemeldet. Man sei „sehr enttäuscht“darüber, dass einer Jüdin ein Raum entzogen sei. Weiterlesen →
Und wieder hatte die Palästinensische Gemeinde zu einer Free-Gaza-Demo und Kundgebung aufgerufen. Es war sage und schreibe die 88. Neu bei den zahlreichen Verbotsauflagen: „Death, death to the IDF“ durfte nicht gerufen werden. Es gab Auseinandersetzungen mit der Polizei deswegen. Aber die Veranstalter konnten nachweisen, dass sie sorgfältig alle Auflagen des Bremer Ordnungsamtes vorgelesen und ihre Ordner auf ihre Einhaltung achteten. Johannes Waehnelt von der DPG Bremen ging in seiner Rede vor allem auf die jüngsten Ereignisse bei den Essensausgaben ein, die vom Söldnerunternehmen GHF eingerichtet wurden. Es sind tatsächlich Todesfallen, die viele nicht überleben.
Die Rede kann hier nachgelesen werden: http://nahost-forum-bremen.de/wp-content/uploads/2025/07/rede-johannes.pdf Video: Marlies und Sönke Hundt
Die Rektorin der Uni Bremen hatte durch Raumverbot verhindern wollen, dass die vom Asta eingeladene Psychoanalytikerin und renommierte Wissenschaftlerin Iris Hefets an der Universität sprechen konnte. Ein Skandal! Studenten von der Gruppe Unite4Pali organisierten auf dem Campuns den Protest mit einem Handala-Camp.
Kaum zu glauben, aber trotzdem wahr: die Rektorin der Universität Bremen hat diese Veranstaltung mit Iris Hefets in den Räumen der Universität verboten. Die Begründung: der Verfassungsschutz habe die „Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost“ als „gesichert rechtsextremistisch eingestuft“. Meinungsfreiheit? Wissenschaftsfreiheit? Alles für die Katz. Einer Jüdin, Psychoanalytikerin, einer international renommierten Wissenschaftlerin und Publizistin wird tatsächlich der Auftritt in einer deutschen Universität verboten! Die Veranstaltung fand dann trotzdem im Bremer Gemeindezentrums Zion statt. Und: es wurde ein bewegender Abend im übervollen Theatersaal – mit standing ovations am Schluss. Video: Marlies und Sönke Hundt
Einige palästina-solidarische studentische Organisationen haben ab gestern (30.06.25) das Handala-Camp auf dem Rasen vor dem Mehrzweckgebäude der Universität Bremen aufgebaut. Handala stehe für eine schon 1969 geschaffene Comic-Figur, die für Protest und Widerstand gegen die israelische Besatzung und Standhaftigkeit und Hoffnung stehe. Mehr Infos über das Camp auf dem Instagram-Kanal der „Seeds-of-Palestine„.
Der Anlass für den Protest: die Rektorin der Uni, Prof. Dr. Jutta Günther, hatte – wie berichtet – einen Raum für die Veranstaltung mit Iris Hefets („Schweigen und Schuld. Psychologische Mechanismen im Umgang mit dem Genozid in Gaza“) verboten. Es gelang den Organisatoren aber trotzdem, für die Referentin einen Raum zu organisieren – im Gemeindezentrums Zion in der Kornstraße. Und: es wurde ein bewegender Abend im übervollen Theatersaal – mit standing ovations am Schluss. Ein ausführlicher Video-Bericht folgt. Weiterlesen →
Die Palästinensische Gemeinde Bremen und Umgebung hatte wieder zur Free-Gaza-Kundgebung mit anschließender Demonstration aufgerufen. Während der Kundgebung wurde bekannt, dass die in der Bremer Universität am Abend geplante Veranstaltung mit Iris Hefets („Schweigen und Schuld“) von der Rektorin verboten worden war. Der Protest und die Verbitterung über diese erneute Schikane waren groß! Bernd Fischer vom Bremer Friedensforum ging in seiner Rede auf die jüngsten Ereignisse Weiterlesen →
Kaum zu glauben, aber wahr: Das Rektorat der Uni Bremen hat die Veranstaltung mit Iris Hefetz („Schweigen und Schuld – Psychologische Mechanismen im Umgang mit dem Genozid in Gaza“) verboten. Die langjährige Aktivistin für einen gerechten Frieden, Vorstandsmitglied der jüdischen Stimme, darf an der Uni Bremen nicht auftreten!! Grund ist der neue Verfassungsschutzbericht, der die jüdische Stimme als „gesichert extremistisch“ einstuft. Damit bestehe die Gefahr, dass Inhalte der Veranstaltung gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung verstoßen. Die Veranstaltung wird trotzdem stattfinden, der Ort wird 1 Stunde vor Beginn auf Instagram und Telegram sowie auf der Webseite des Bremer Friedensforums (https://bremerfriedensforum.de) bekanntgemacht werden. Weiterlesen →
Moshe Zuckermann war per Zoom eingeladen von der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft in Bremen. Seine erste Warnung: es könne gut passieren, dass während seines Vortrages die Sirenen aufheulen und er in den Bunker in den Keller muss. Jedoch: eine Unterbrechung des Zoom-Gesprächs wurde zum Glück nicht nötig. Die Ereignisse haben sich überschlagen; der Referent berichtete eindringlich über 70 Minuten über den inneren Zustand der israelischen Gesellschaft. Was machen die Kriege in #Gaza und gegen den #Iran direkt und indirekt mit der Gesellschaft? Wie lebt es sich in Tel Aviv unter Raketenbeschuss? Weiterlesen →