Nahostkorrespondentin Karin Leukefeld von den Medien unberücksichtigte Aspekte der eskalierenden politischen und humanitären Situation im Nahen Osten.
- Fortwährend bricht Israel den im November 2024 mit der Hisbollah vereinbarten Waffenstillstand, während letztere nur einmal zurückschoss.
- Die Hisbollah hat 300 Waffenlager der libanesischen Armee übergeben. Israel greift massiv zivile Ziele, Katastrophenhelfer und UNIFIL-Truppen an. Eine dem Westen willfährige libanesische Regierung wird von diesem gedrängt, mit Israel zu verhandeln.
- Leukefeld erhält weiterhin kein Journalistenvisum für Syrien. Freunde aus Damaskus, die sie in Beirut besuchten, berichten von hoher Inflation, Zuzug von Neureichen aus den östlichen Stammesgebieten um Deir Ez-Zor und aus Idlib, dem Zufluchtsort der Islamisten im Bürgerkrieg. Noch finden in Damaskus öffentliche Debatten und Proteste um die künftige politisch-kulturelle Ausrichtung statt. Die Gefängnisse füllen sich wieder. Für Minderheitenschutz gibt es weder Garantien noch Plan.
- Für die nach Machtergreifung der Islamisten aus Syrien in den Libanon geflohenen Menschen gibt es keinerlei organisierte internationale Hilfen.
- Israels Todesstrafengesetz gegen palästinensischen Widerstand.
- Der Krieg gegen den von Israel und dem Westen stark unterschätzten Iran soll westliche Kontrolle über den Nahen und Mittleren Osten von Afghanistan bis zum Atlantik sichern. Stichwort ist: Der größere Mittlere Osten.