Die geplanten Wahlen in Israel im Oktober 2026 schienen eine Chance auf Veränderungen zu signalisieren, denn ein neues Bündnis aus den zwei ehemalien Ministerpräsidenten Naftali Bennett und Jair Lapid fordert Netanjahu heraus und will „das Land einen“. Was davon zu halten ist, konnte man am 29.April 2026 in einem Analyse-Artikel von Jack Khoury in der israelischen Zeitung HAARETZ lesen. Weiterlesen
Bundesministerium des Innern darf Jüdische Stimme nicht mehr im Verfassungsschutzbericht 2024 als gesichert extremistisch nennen
Am Morgen des 27 April 2026 standen sich Vertreter*innen der Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost e.V. und des Bundesministeriums des Innern am Verwaltungsgericht in der Kirchstraße in Berlin gegenüber um über die Rechtmäßigkeit der Nennung der Jüdischen Stimme im Verfassungsschutzbericht 2024 als gesichert extremistische Organisation zu verhandeln. Die mündliche Verhandlung fand im Rahmen eines Eilverfahrens seitens der Jüdischen stimme gegen das Bundesministerium statt. Weiterlesen
Wenn der Antisemitismus-Vorwurf vor allem Israels Politik vor Kritik schützen soll…
In Deutschland herrscht zweifellos so etwas wie eine Antisemitismus-Hysterie. Im Mittelpunkt steht dabei Israel. Wer diesen Staat und seine Politik kritisiert, setzt sich dem Verdacht aus, ein Antisemit zu sein. Denn unbedingte Solidarität mit diesem Staat ist Staatsräson. Widerspruch bzw. Zuwiderhandlungen können schlimme Folgen haben: ein öffentliches An-den-Pranger-Stellen kann da noch die harmloseste Sanktion sein. Weiterlesen
Jules El-Khatib auf der 115. Free-Gaza-Demonstration
Shir Hever: „Die Ökonomie des Genozids“
„EU sollte sich neu ausrichten“ – ein kritischer Kommentar im Weser Kurier
In der EU ist mal wieder ein neuer Vorstoß für Sanktionen gegenüber Israel gescheitert. Spanien, Belgien und Irland hatten dafür geworben, endlich einige der Freihandelsvorteile für Israel zu streichen. Aber: der deutsche Außenminister Johann Wadephul und die Mehrheit der EU-Außenminister hielten die Maßnahmen für „unangebracht“. Für „unseren“ Weser Kurier (v. 22.04.2026) war die Ablehnung von Sanktionen immerhin der Anlass für einen durchaus kritischen Kommentar. Katrin Pribyl, die Kommentatorin, schreibt:„Die EU ist machtlos im Nahen Osten, wenn sie nicht endlich ihre Handelsbeziehungen als Druckmittel einsetzt. Weiterlesen
Hilfsflottilla startet nach Gaza
In den Mainstream-Medien wurde leider fast nichts über diese unglaubliche Aktion berichtet. Mit mehr als 70 Schiffen und mehr als 1.000 Aktivisten aus über hundert Ländern an Bord ist es der bisher größte Konvoi, der die israelische Seeblockade brechen will. Sein Name: „Global Sumud Flotilla“. Hier ein Auszug aus dem Bericht der Jungen Welt auf ihrem Instagram-Kanal v. 16.04.2026
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Offener Brief an die „Jüdische Allgemeine“
Quelle: Etos.media v. 14.04.2026
Vor einigen Wochen haben wir, eine Gruppe iranisch-diasporischer Einzelpersonen, einen unserer Ansicht nach menschenverachtenden Artikel über den US-israelischen Angriffskrieg in der „Jüdischen Allgemeinen“ zum Anlass genommen, den folgenden offenen Brief zu formulieren und gemeinsam mit unterschiedlichen Stimmen des öffentlichen Lebens zu veröffentlichen. Seitdem ist dieser Krieg immer weiter eskaliert und legt sich als weitere Schicht des Grauens auf die ohnehin massiven Unterdrückungserfahrungen der iranischen Zivilgesellschaft und die unzähligen Kriegstraumata der libanesischen Bevölkerung. Inmitten der aktuellen, sehr fragilen und ausschließlich Iran betreffenden „Waffenruhe“ bleibt nun völlig unklar, wie diese Eskalationsspirale weiter verlaufen wird. Weiterlesen